Samstag, 3. Dezember 2022

Charlie Chaplin in der Schweiz

 


Im Rahmen seiner Promotionstournee durch  

Europa für seinen Film "Limelight",




... kam Charlie Chaplin 

am 5. Dezember 1952 für

einen Ferienaufenthalt in der

Schweiz an.





In den USA war der Komiker 

zwischenzeitlich in die Schusslinie 

von Senator McCarthy und seinem

 "Ausschuss für unamerikanische Umtriebe*

geraten. 

Die Wiedereinreise in die 

USA war in Frage gestellt.

Verhaftung und Internierung drohten.





Chaplin entschloss sich in 

der Schweiz zu bleiben und

kaufte das Manoir de Ban in Corsier  sur Vevey.

Chaplin blieb für den Rest seines Lebens

in der Schweiz.





Nur zur Entgegennahme eines 

Ehrenoscars, reiste er 1972 noch einmal in die USA.

Nach seinem Tod an 25. Dezember 1977 wurde sein 

Leichnam ausgegraben und geraubt.

 Erpresser forderten Lösegeld, wurden erwischt und 

Chaplin zum zweiten Mal beerdigt.







Mittwoch, 30. November 2022

Fernsehserien 1962 - Regionalprogramme

 


 
Nicht nur Highlights wie "Bonanza"
 
 


 
 

 
und "Ivanhoe" hatten im Jahr 1962
ihre TV Premiere in Deutschland.

Zur Erinnerung: Es gab nur ein
Fernsehprogramm in der BRD . Die ARD!
Das ZDF gab es noch nicht. Es sollte erst
ein Jahr später sein Programm aufnehmen.

Eine Reihe heissgeliebter Serien waren
allerdings nur in den Vorabendprogrammen
der jeweiligen Regionalsender zu finden.
Die Ausstrahlungsdaten 
variierten, je nach Sender.
 
 


Darunter  waren
"Hucky und seine Freunde"
Die Hanna Barbera Trickserie 
mit Huckleberry Hound,
dem Kater Mr. Jinks und dem 
Mäusepaar Dixie und Pixie und
 und dem legendären Bärenduo 
Yogi und Bubu.
 
 
 
 

Die "Abenteuer im Wilden Westen"
fanden in der ARD nur kurz statt
und wurden später im ZDF fortgesetzt.


"Meine drei Söhne"
 
 

Fred MacMurray,  ...
 

... spielte den verwitweten Steve Douglas,
der sich zusammen mit seinem Vater
Michael Francis O'Casey genannt Bub,
um die Erziehung der
drei minderjährigen Sühne Mike,
Robbie und Chip,  sowie den Bobtail Tramp
kümmert.
 
 

 
In "Shannon klärt auf" verdiente
sich der spätere Jerry Cotton Darsteller
George Nader seine Sporen ab.





Mr. Ed
war ein sprechendes Pferd,  das allerdings nur sein
Besitzer, der Architekten Wilbur Post (Alan Young).
sprechen hörte (weil er der Einzige war,
 den Mr. Ed für „würdig“ hielt, mit ihm zu sprechen)
Die Sache war ganz unterhaltsam, der Witz
 nutzte sich aber mit der Zeit ab.

 
 


Last, but not least
"Geheimauftrag für John Drake"
 
"Jeder Staat, jede Regierung 
unterhält einen Geheimdienst.
 Amerika beispielsweise den CIA, 
Frankreich das Deuxième
Bureau, England das MI5. 
Und wenn es sich um eine besonders
 kitzlige Sache handelt, dann 
ruft man gewöhnlich mich,
 oder einen meiner Kollegen. 
O ja, entschuldigen Sie,...
 mein Name ist Drake, John Drake."   

 Eine der besten Agentenserien
aller Zeiten.

Montag, 28. November 2022

Buch der Schatten 600 / 601



Hier noch die entsprechenden links zu 
den Hintergründe zu Sherlock Holmes
Die Begegnung mit dem Ufo
wurde
auch schon in anderen Holmes
Pastiches aufgegriffen.

Donnerstag, 24. November 2022

Aller Verlag - Phantom Hefte

 
 
 
Die Phantom Heftserie erschien  
von April 1952 bis April 1955
im Aller Verlag.
 

 
 
Der in Dänemark ansässige Aller Verlag
versuchte sich Anfang 
der 1950er Jahre mit
der Phantom Heftserie auf dem
deutschen Markt  zu etablieren.
 

 
 
Die Heftreihe enthielt verschiedene
Comics der bekanntesten
amerikanischen Zeitungsklassiker.
Darunter Blondie, Hopalong Cassidy,
Prince Valiant, Mandrake the Magician,
Rip Kirby, Felix und mehr. 
 

 
 
Die Hefte umfassten 32 Farbseiten
im Format  18 cm x 25 cm.
 

 
 Es war verwirrend, denn obwohl
die Heftreihe "Phantom"
hiess, wurden die
Namen anderer Comicfiguren  gross
im Titel aufgeführt und
nur das Phantom Logo
wies auf den titelgebenden 
Helden hin.

1952 wurden 10  Ausgaben
veröffentlicht..
26 im Jahr 1953,
11 im Jahr 1954,
und im letzten Erscheinungsjahr
 1955 noch zwei Hefte.
 


 
Ab dem dritten Jahrgang
wurde aus Prinz Eisenherz
eine eigene, 15 Hefte umfassende Reihe.



 
 (1954: Bd. 1 bis 10; 1955: Bd. 1 bis 5),
teilweise mit Titelbildern
aus dem 1954 entstandenen Kinofilm.
 

 
 
Einige wenige Hefte gerieten
damals mit Verspätung
und im Tauschhandel erworben
etwa 1955 in meinen Besitz und
infizierten mich lebenslänglich
mit dem Comicfieber.
 



 

Dienstag, 22. November 2022

Tintin lebt?




Lebten Tim und Stripp wirklich?
Fast könnte man es glauben.
Aber es handelt sich um
Hergé und den Schauspieler 
Jean Pierre Talbot 
auf dem Weg zu den 
Filmstudios, in denen die 
Aufnahmen zu dem 
"Tintin et le mystère de
la Toison d'Or" 
entstanden.




Sonntag, 20. November 2022

Le Pastiche Tintin


 
 Seit dem Tod von Hergé im Jahr 1983
ist eine Flut von Tim und Struppi
Pastiches und Parodien erschienen.





Der neuseeländische Kunsthistoriker
John Stringer hat mittlerweile zwei
Bücher darüber veröffentlicht und
222 "Lost Tintins" aufgeführt.

 

Und es werden immer mehr.









Freitag, 18. November 2022

Casablanca

 

 

"Casablanca" 1942  mit Ingrid Bergman
und Humphrey Bogart gedreht, wurde
über Jahrzehnte zum Kultfilm schlechthin.
 
 


Alles Wissenswerte zu dem Film
 findet sich auf Wikipedia





Es gab Parodien,
etwa 1946 von den Marx Brothers,
 
 


oder in der Muppet Show, ...
 
 

 
... bei Bugs Bunny,...
 
 


... bei "Get Smart" ...
 
 

 
...  und
bei Micky Maus.

Und ein alternatives Ende bei den Simpsons-