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Dienstag, 14. November 2017

Tagtraum -Giger, Sandoz, Wegmüller




Ein fast vergessenes Stück
schweizerischer Kunstgeschichte.
1973 zogen sich die drei Künstler 
H.R. Giger,  Claude Sandoz  und
 für einige Zeit in die Abgeschiedenheit 
eines Bauernhauses zurück um gemeinsam
 zu arbeiten. 




Entstanden ist die 
Bilderserie "Tagtraum", welche
 die völlig unterschiedlichen Stile der drei 
unterschiedlichen Künstler vereint.



Einige Ausschnitte des Arbeitsprozesses
finden sich auf

Montag, 5. November 2012

Frank Kelly Freas




Sein Name wurde, soviel ich weiss, 
hierzulande nie so richtig bekannt, in den
USA gehörte er zu den ganz Grossen
der Science Fiction Illustration....





..aber etliche seiner Bilder haben sich
doch unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis
eingebrannt.
 So etwa Alfred E. Neumann, die Titelfigur von MAD,
die  er mitentwickelte und von 1955 bis
1962 zeichnete.
Zeitgleich soll er an die 500 katholische
 Heilige porträtiert haben.






 Frank Kelly Freas
27. August 1922 - 2. Januar 2005



Einige der nachfolgenden Bilder sollten doch 
zumindest dem Science Fiction Fan ein Aha-
Erlebnis auslösen, wie dieser Roboter
 für Tom Godwins The Gulf Between (1953) der später von 
Queen als Album Cover verwendet wurde.






Seine Karriere begann mit dem Bild...






"The Piper" für "Weird Tales...





Es folgten Hunderte von weiteren Illustrationen...





Für Astounding zeichnete 
er von den 1950er Jahren ...




...bis in die neunziger Jahre.




Für das MAD-Magazin die Titelbilder von 1955 bis 1962.







Daneben entstanden schier
 unzählige Buch- und Comiccover. 
Insgesamt gewann Frank Kelly Freas 
elf mal den HUGO Award




Dienstag, 28. August 2012

Carl Perkins





Carl Lee Perkins 9. April 1932 - 19. Januar 1998
Er war der Mann der 1955 den Klassiker “Blue suede shoes ”
schrieb, der zum ersten Millionseller
von Sun Records wurde.
Ein schwerer Autounfall im Frühjahr 1956 zog ihn für
längere Zeit aus dem Verkehr und
beendete beinahe seine Karriere.
Als er wieder auf den Beinen war, war die Gunst der Stunde vorbei.
Elvis' Version hatte dem Original
irgendwie den Rang abgelaufen.






Auch danach gelang Carl Perkins der Sprung
nach ganz Oben nie so richtig.
Immerhin, er hatte einen Meilenstein der Popgeschichte gesetzt.
Der Song wurde etwa von Johnny Halliday.
Black Sabbath oder Jimi Hendrix
gecovert,
Auf der “Rolling Stone”Liste der 500 besten Singles
aller Zeiten belegt der Titel Rang 95.

Blue Suede Shoes basiert angeblich auf einer Armyerinnerung
von Johnny Cash an einen eitlen Vorgesetzten
der zum Abschied immer sagte
„Just don’t step on my blue suede shoes“.
Cash erzählte irgendwann diese
Geschichte Carl Perkins.
Einige Tage später beobachtete Perkins einen
jungen Mann, der seine Freundin beim Tanzen auf
Distanz zu halten suchte, damit sie ihm ja nicht auf seine neuen
Schuhe trat. So soll der Song entstanden sein.

Die Beatles waren große Bewunderer von Perkins.
Sie coverten Matchbox, Honey Don’t und Everybody’s
Trying to Be My Baby.




Paul McCartney spielt auf seinem 1982er Album Tug of War
das Duett Get It mit Perkins.




1985 gab es Carl Perkins zu Ehren eine Rockabilly Session
mit George Harrison, Eric Clapton,
Ringo Starr, Dave Edmunds und
Rosanne Cash, sowie Slim Jim Phantom
und Lee Rocker von den Stray Cats.





Ein Jahr später nahm Perkins in
den Sun Studios in Memphis mit
Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und
Roy Orbison das Album Class of '55
auf.




Die Platte war ein Tribut an ihre frühen Jahre bei Sun und
die Wiederholung einer Session, die mit Presley, Lewis und
Cash am 4. Dezember 1956 stattgefunden hatte.




1987 ehrte man Perkins mit der Aufnahme in
die Rock and Roll Hall of Fame

Donnerstag, 23. August 2012

David Boller / Aïr



Zumindest ich hänge wohl unrettbar an alten
Sehgewohnheiten...



Obwohl ich David Bollers
 Comic “Aïr” auf seiner Zampano 
Website verfolgt habe,...



... so ist es doch- zumindest für mich- ein ganz
anderer Seh-und Lesegenuss,...




...wenn ich meine Nase
zwischen zwei Buchdeckel stecken,
in der Geschichte versinken,
und nach alter Väter Sitte Seite für Seite 
von Anfang bis zum Schluss 
umblättern kann.  




Aïr Band 1: Der Aufstand
ist im Comicfachhandel oder 
direkt bei David Boller
 erhältlich:



Montag, 20. August 2012

Pepita- Herbert Leupin





1950 entwickelte die Firma Mineralquelle Eptinger...






...zusätzlich zu ihrem Mineralwasser,
das Süssgetränk Pepita mit Grapefruitaroma.
Ich glaub, mich dunkel an eine frühere
Version "Sissa" erinnern zu können.
Aber der durchschlagende Erfolg kam mit "Pepita"






Die Werbung mit dem Papagei stammt
von dem bekannten Basler Grafiker
Herbert Leupin...






...und hat
unbeschadet 62 Jahre überstanden.
Ein Klassiker!




Freitag, 3. August 2012

Holidays in Switzerland



Weiter gehts mit unserer kleinen 
Schweizerreise...


Die Plakate
stammen ausnahmslos ...




...von
Otto Baumberger
21. Mai 1889 - 26. Dezember 1961 





...einem weiteren,
ganz grossen
Plakatkünstler
des 20. Jahrhunderts.





Wobei der Vierwaldstättersee
für die englischsprachigen Touristen
zum "Lake of Lucerne" gemacht wurde.



Mittwoch, 20. Juni 2012

Herbert Leupin



Er erfand die "Milka Kuh" und
schuf legendäre Plakatserien,...




...wie etwa für den "Circus Knie"...






... für die Mineralquelle Eptingen...





...Eptinger, ...



...Pepita...





...das Schuhhaus "Bata"...





...oder die Zigarettenmarke "Roth Händle"...

Herbert Leupin
20. Dezember - 21. September 1999
einer der grössten Plakatkünstler und
Grafiker seiner Zeit.


Eine ausführliche Biografie findet sich unter:


http://www.herbert-leupin.ch/01biograf/biograf-start.html

Dienstag, 19. Juni 2012

Bell Plakate






Während Jahrzehnten
machte die Basler Grossmetzgerei Bell
mit herausstechenden Werbeplakaten
auf ihre Produkte aufmerksam.


Niklaus Stoecklin


Viele davon im Stil der "Neuen Sachlichkeit",
wie er in Basel vorab von Niklaus Stoecklin
vertreten wurde, und der sich durch eine
minutiöse, ja übersteigert realistische
Darstellung auszeichnete.
Stoecklin verlieh seinen monumentalisiert
dargestellten Motiven damit
eine fast magische Wirkung.
weshalb die Stilrichtung auch
"Magischer Realismus" genannt wird.


magischer-realismus

Viele Basler Plakatkünstler verschrieben sich dieser Stilrichtung,
weshalb sie auch als "Basler Schule" bezeichnet wird

.




Ganz in der Tradition Stoecklins
war auch eines der ersten Plakate
des Grossmeisters Herbert Leupin.
Vorgegeben war das Thema "Aufschnitt" und das Bell-Signet.
Das Logo der Firma Bell als Brandstempels in dem
Griff des Holzbrettchens anzubringen, war seine Idee und
kam bei den Leuzen so gut an, dass
Bell sich getwungen sah, solche Brettchen als
Kundenwerbegeschenk produzieren zu lassen.





Ueber Jahre hinweg
lieferte die erste Liga
der Schweizer Grafiker
immer wieder hervorragende
Plakate für die Firma Bell ab.