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Sonntag, 7. Juli 2024

The Goldfinger Files - Tankstelle Aurora, Andermatt

 

 
 Weltberühmt wurde die  Tankstelle Aurora
in Andermatt durch den Zwischenstopp
den James Bond mit seinem Aston Martin DB5
1964 dort machte.
1964 wurde Ian Fleming's Roman
"Goldfinger" verfilmt.
 
 

 
Bei einer Verfolgungsjagd auf der Furkapassstrasse
zerstört Bond die Reifen von Tilly Masterson
(Tania Mallet). Wagen und
nimmt sie anschliessend bis nach Andermatt mit.
 
 

Gemäss dem Buch "The Goldfinger Files"
landete die Filmcrew  am 5. Juli 1964
in Zürich. Danach fanden in Andermatt
die mehrtägigen Dreharbeiten statt.



Die Kurve auf der Urner
Seite des Furkapasses,
wird bis heute "James Bond-
Goldfingerkurve" genannt.




Dienstag, 30. April 2024

Wehrhafte Schweiz 1964

 
 
 
Am 30. April 1964
öffnete die EXPO 64 in
Lausanne ihre Pforten.


Mit ihrem 1'100 000 Franken teuren
Film "Wehrhafte Schweiz"
(Fortress of Peace) überwältigte unsere
Armee  zumindest das Publikum.
 

Die älteste Volksarmee der Welt 
hatte damals noch rund 500 000 Soldaten.
 

Der Mythos vom "Wehrhaften Igel Schweiz"
beeindruckte mitten im "Kalten Krieg".
 
 

 

 
 

Rund vier Millionen sahen die inszenierte
Abwehrschlacht. Man setzte voll auf "Action".
 
 


Man wollte nicht eine biedere Milizarmee zeigen,
die ein bisschen schiessen geht und am Abend
in der Beiz sitzt, wie Gustav Däniker,
einer der Verantwortlichen später sagte.
 
 

Angeblich wurde bei
allen Szenen mit scharfer Munition geschossen.



Dass der aufwändig auf 70mm produzierte
Propagandafilm zur Hauptsache von
Ausländern gedreht wurde, löste Proteste der heimischen
Filmschaffenden aus.
 
 

 
Trotzdem erhielt der Film eine Oscar-Nominierung.
Fünfzig Jahre später wurde der Film sorgsam
restauriert und kann in der EXPO und der
 internationalen Fassung
im Internet abgerufen werden.
 

Mittwoch, 27. März 2024

Schaffhauser Wolle

 

 Auch wenn ich mich wenig
fürs Stricken interessierte,
so stachen mir als Kind die
Plakate für "Schaffhauser Wolle"
ins Auge.
"Schaffhauser Wolle"gehörte
zu den ersten Firmen,
die konsequent mit Plakaten
warben und so die
Marke schweizweit im kollektiven
Gedächtnis verankerte.
 
 



 
 
1867 eröffnete der aus
Deutschland stammende
Rudolph Schoeller,  in
Schaffhausen die erste
Kammgarnspinnerei
der Schweiz.
Ab 1868 liess er hier
Strickgarne spinnen.
Diese traten ab 1926
unter dem Namen
"Schaffhauser Wolle"
ihren Siegeszug durch
die Schweizer Stuben an.
 
 






1945 beschäftigte das Unternehmen
gegen 600 Mitarbeitende.
Das Geschäft florierte, nicht zuletzt
weil die "Schaffhauser Wolle"durch
immer neue, unverwechselbare Plakate
einen grossen Bekanntheitsgrad
erreichte. Die besten Grafiker
des Landes überboten sich mit
teils skurrilen Einfällen.
 
 







 
Bis in die 1980er Jahre hielt der
Erfolg an. Dann brach der
Handstrickmarkt zusammen.
Stricken kam aus der Mode.
Billigimporte aus Fernost, der hohe
Frankenkurs und das ebenso hohe
schweizerische Lohniveau
machten der Branche zu schaffen.
 
 



 

1991 musste "Schaffhauser Wolle"
die Produktion einstellen.
 
 






Freitag, 24. November 2023

Polizist Wäckerli - Fernsehserie

 

 
Nicht nur die Premiere von "Dr. Who"
wurde durch das Attentat auf Präsident Kennedy
betroffen.
 
Am 22. November 1963 wurde die erste
Folge der Serie "Polizischt Wäckerli"
im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt




Autor Schaggi Streuli spielte die Hauptrolle
in dieser Eigenproduktion,
die versuchte an die legendären Erfolge
der "Wäckerli" Hörspiele und Filme
in den fünfziger Jahren anzuknüpfen.

Aber die Ausstrahlung wurde aus aktuellen
Gründen mittendrin unterbrochen.
In Dallas war US-Präsident John F. Kennedy
ermordet worden.
Eine Sondersendung zu dem tragischen
Ereignis wurde aufgeschaltet.
Die erste "Wäckerli" Folge wurde am
Freitag, 13. Dezember 1963
wiederholt. 




Das Gaunerpaar Paul Bühlmann als
Feusi und Jörg Schneider als
Hügü Vögeli (Hüftgürtelvertreter) wurde
durch die Serie schweizweit bekannt.
Die letzte Folge der Serie wurde 
am 10. Juli 1964 ausgestrahlt.

 

Dienstag, 21. November 2023

Autofreie Sonntage 1973

 

 
 Wegen der  Oelkrise  in Folge des Yom Kippur Krieges
vom 6. Oktober bis 26. Oktober 1973)
erliess der Bundesrat am 21. November 1973
ein Autofahrverbot für drei Sonntage.

Montag, 4. September 2023

Die Katastrophe von Dürrenäsch

 


Der 4. September 1963 war ein schwarzer
 Tag in der Geschichte der Schweizer
Luftfahrt. Die Swissair und die ganze
Schweiz  wurden von einem Unglück
von bisher unvorstellbarem Ausmass betroffen.

Um 7.22 Uhr, neun Minuten nach ihrem Start,
zerschellte eine voll besetzte Caravelle der Swissair
(Flug SR 306 ) beim 35 Kilometer von
Zürich entfernten Dorf Dürrenäsch AG ab.

Das ganze Land stand unter Schock.
 

Alle 80 Insassen kamen beim Absturz ums Leben.
43 Opfer  stammten  aus dem  Dorf Humlikon,
und waren auf dem Weg zu
einer landwirtschaftlichen
Versuchsanstalt in Genf.
Das Dorf verlor auf einen Schlag
ein Fünftel seiner Einwohner.
Unter den Opfern  waren auch der gesamte
Gemeinderat und die Schulpflege.
Das Unglück  hinterliess  39 Vollwaisen und
fünf Halbwaisen.
20 Bauernhöfe  hatten keine Betreuer mehr

Montag, 21. August 2023

Adolf Dietrich - DU Nr.921

 

 Vor langer Zeit lernte
ich durch eine Ausgabe der
Zeitschrift "Du" das Werk des
Malers Adolf Dietrich kennen.
Nun widmet "Du" nach über 65 Jahren
dem eigenwilligen Künstler
erneut eine ganze Nummer.



Dienstag, 1. August 2023

Tell Sage - Eugen Hartung

 

 Arnold von Melchtal
 
Zum diesjährigen Nationalfeiertag
fünf Bilder zur Gründungssage
 
 

 Der Bau von Zwing-Uri
 
 Die Bilder stammen zu "Unser Heimatland"
von A. Gasser, erschienen 1941
in der Verlagsgesellschaft Beobachter. 
 
 
 
Der Apfelschuss
Eine ausführliche Biografie
über den  Thurgauer Maler und Illustrator
findet sich auf der 
empfehlenswerten Website 
 
 

Die hohle Gasse.
 
 

 Der Rütlischwur