Donnerstag, 20. Dezember 2012

Kay Martin and her Body Guards



Auf der Suche nach Christmas
Rock’n Roll Songs...





... bin ich auf dieses seltene kulturhistorische
Dokument gestossen,
das ich meiner geneigten Leserschaft nicht
vorenthalten möchte,






Kay Martin war eine Nachtclubsängerin in 
den Casinos von Las Vegas und Reno , die zwischen 1953
und 1963 eine Reihe offenbar beliebter, 
sogenannter adult "party" LP's aufnahm.



Mittwoch, 19. Dezember 2012

Dienstag, 18. Dezember 2012

Let's go to Luckenbach, Texas




Bekannt wurde Luckenbach,
Texas vor allem  durch den Song 
von Waylon Jennings und Willie Nelson,...




... der es 1977 zur Nummer 1 
der Billboard US-Country-Charts. 
schaffte.




Den Ort gibt es aber wirklich und tatsächlich,
und auch hier stösst man wieder auf Spuren
deutscher Siedler in Texas.

Die Gemeinde, die Anfangs Grape Creek hiess,
 wurde dann nach dem späteren Ehemann
der Saloonbesitzerin Minna Engel,
 Albert Luckenbach, umbenannt.









 Ende der 1960er Jahre war Luckenbach 
beinahe eine Geisterstadt.
John Russell "Hondo" Crouch 1916-1976,
 kaufte 1970 auf Grund einer Zeitungsanzeige
 („town – pop. 3 – for sale“) 
Luckenbach für 30.000 $ und übernahm 
die Leitung  der Luckenbach Dance Hall, womit
Luckenbachs enge Verbindung zur Country-Musik 
begann.
 Im Sommer 1973 nahm Jerry Jeff Walker 
in der Luckenbach Dance Hall 
das Live-Album Viva Terlingua auf.
Vier Jahre später setzten Waylon Jennings und Willie Nelson 
dem Ort mit ihrem  Lied „Luckenbach, Texas
 (Back to the Basics of Love)“ ein Denkmal.




Auf einem Feld nahe Luckenbach...





...soll auch 
dem deutschstämmigen
 Flugpionier Jacob Brodbeck  
13. Oktober 1821 - 18. Januar 1910 ...





  
...am 20. September  1865. also Jahrzehnte
vor den Gebrüdern Wright, mit seinem Fluggerät
"Ezekial"angeblich 
der erste erfolgreiche, wenn auch
 kurze Flug der Luftfahrtgeschichte
 gelungen sein, weshalb er in den 
USA als ein „Father of US-Aviation“gilt.




Montag, 17. Dezember 2012

Fredéric Armand Strubberg




Fredéric Armand (Friedrich August) Strubberg
18. März 1806 - 3.April 1889






Armand Strubberg gehört, wie 
 Charles Sealsfield (Karl Postl), 
Friedrich Gerstäcker und 
Balduin Möllnhausen, zu jenen Autoren, 
die das Amerikabild  des 
19.Jahrhunderts im deutschsprachigen
Raum mitgeprägt haben.






 Und anders, als etwa Karl May, 
war Armand tatsächlich 
"an der Indianergrenze".





Kaum eine andere Lebensgeschichte
eines Romanciers des 19. Jahrhunderts
 ist so farbig und ereignisreich, wie die Strubbergs.
Wie weit seine
Abenteuer den Tatsachen entsprechen,
und wie weit sie Ergebnis seiner
Fabulierlust sind, ist allerdings oft schwer
zu entscheiden.
Er gab sich gerne als 
Lebemann und Frauenheld und war
 mehrfach in Duelle verwickelt.
Er war Tabakhändler, studierte angeblich Medizin,
 war Schriftsteller, Jäger und Frontierman, 
 Kolonialdirektor  des "Vereins zum Schutze deutscher 
Einwanderer in Texas".

Deutsche Einwanderer haben Texas wesentlich geprägt.
Noch heute zeugen  Ortsnamen wie New Braunfels 
(Neu-Braunfels – gegründet 1845 von Carl Prinz zu 
Solms-Braunfels) oder  Fredericksburg (Friedrichsburg ), 
gegründet 1846 und zu Ehren des
 des Prinzen Friedrich von Preußen 
(1794-1863), benannt von den deutschen Kolonisten.







1854 wurde er von einem Insekt ins Auge gestochen, 
was ihn zur Rückkehr nach Deutschland zwang.


Dort trat der in die Dienste des
Prinzen Wilhelm von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, 
 widmete sich weiterhin dem Schreiben.
 und verfasste zwischen 1858 und 1878  etwa zwanzig,
pseudoautobiographische Abenteuerromane.



 Buchschmuck:Fritz Bergen


Zwar erreichte er nie den Bekanntheitsgrad
eines Karl May oder eines
Friedrich Gerstäcker,...





... aber seine
Bücher wurden immer wieder, oft
"für die reifere Jugend bearbeitet",
neu aufgelegt.




Ueber 120 Jahre nach Armands Tod
bemüht sich nun  der Tectum Verlag mit der
 Marburger Ausgabe erstmals
 alle Werke  Armands, in einer wissenschaftlich fundierten
und bibliophil gestalteten Gesamtedition vorzulegen.






Sonntag, 16. Dezember 2012

Samstag, 15. Dezember 2012

Conan und Co.



Seit den 1970er Jahren erlangten Robert E. Howards
Geschichten eine Popularität,..





... die jene des
Pulpzeitalters bei Weitem überstieg.





Immer neue Helden wurden (wieder)entdeckt,
so etwa auch Esau Cairn,...




... der von  Professor Hildebrand auf einen 
fernen Planeten versetzt wird, wo er gegen die 
geflügelten Yagas kämpft. 







Ein weiterer Conanfilm mit Schwarzenegger folgte.
"Conan, the Destroyer"
Sowie "Red Sonja", mit Brigitte Nielsen
in der Titelrolle, basierend auf 
Charakteren von R. E. Howard.





Nicht nur im Film, auch in den Comics wurde Conan
 adaptiert und zum Renner. zuerst gestaltet
 von Barry Windsor Smith...




...später von John Buscema




... und auch sonst weitete sich
 der R.E. Howard Kosmos aus.
Legionen von Autoren schrieben
neue Geschichten um Conan
so ( laut Wikipedia)
 Lin Carter, Lyon Sprague de Camp, Karl Edward Wagner,
 John Maddox Roberts, Andrew Offut,
 J. Ramsey Campbell, Poul Anderson,
Richard A. Lupoff, Björn Nyberg, Robert Jordan,
Steve Perry, Leonard Carpenter und John C. Hocking.


Auch jede Menge Illustratoren versuchten
 sich nach Frank Frazetta an Howards Figuren.
So unter vielen Anderen:




Jeff Jones



Scott Gustafson




...oder der Prinz Eisenherz
Zeichner Gary Gianni





Es gab Kalender, limitierte Sammlerausgaben
 und illustrierte Prachtbände.




Auch in deutscher Sprache,  wie etwa diese,
die von Hubert Schweizer illustriert wurde.
Irgendwann habe ich den Ueberblick verloren,
was aber dem Siegeszug
der Howard'schen Helden keinen Abbruch tat.





Solomon Kane wurde verfilmt...




...ebenso Kull von Atlantis...




... Conan erlebte eine Neuauflage.




Und auch Robert E. Howards
Lebensgeschichte wurde auf Zelluloid gebannt.



Freitag, 14. Dezember 2012

Robert E. Howard



Robert Ervin Howard  
22. Januar 1906 - 11. Juni 1936

Howard wuchs in West Texas auf, 
 arbeitete als Cowboy, Baumwollpflücker, 
Verkäufer in einem Rechtsanwaltsbüro, 
als Landvermesser und als Journalist und 
veröffentlichte mit 18 seine erste Story.
Seine Helden waren Ueberhöhungen
von “prize fighters, gunmen, bootleggers,
 oil field bullies, gamblers and honest 
workmen I had come in contact with”.
Howard beendete sein Leben im Alter von 
30 Jahren, als seine kranke Mutter ins Koma fiel. 

In den wenigen Jahren schuf er eine Reihe von
Pulp Charakteren, die weit über seinen Tod
 hinaus weltweite Bekanntheit
 erlangten und behielten. 
So etwa:




 Conan von Cimmeria,




 Kull von Atlantis,




...den Pikten Bran Mak Morn,




Western-Helden Breckinridge Elkins,




... den  Puritaner Solomon Kane
und Andere mehr.


Im deutschen Sprachraum wurde
Howard erst so Anfang der 1970er Jahre bekannt.
Zwei Jahre zuvor hatte der Insel Verlag 
einen der grossen “Weird Tales ”Autoren, 
nämlich Howard Philip Lovecraft, dem staunenden
deutschsprachigen  Leser vorgestellt.
Anfangs der 1970er Jahre folgte Heyne mit 
Robert E. Howard, einem weiteren
Giganten des Pulp Zeitalters, und dessen 
wohl bekanntestem Helden “Conan”.




In den USA war Conan nicht zuletzt wegen der 
sensationellen Titelbilder von Frank Frazetta
 zur Kultfigur geworden, ...





Aus nicht ganz verständlichen 
Gründen, wählte Heyne eine eigene 
Titelbildgestaltung. 
Durch Howards frühen Tod blieben
 offenbar viele Storyfragmente übrig,
zu Lebzeitenhatte er  ausschließlich Kurzgeschichten
veröffentlicht die dann, 
posthum von mehr oder minder begabten Co -Autoren
ausgewalzt und "zu Ende "geschrieben wurden. 
So etwa Lin Carter, 
Lyon Sprague de Camp, und später ganzen 
Heerscharen von weiteren Schreibern mehr.
Nun, davon wusste man damals noch nichts und
mir fuhr das erste Conan Taschenbuch ganz einfach heftig ein.
Wilde, fantastische, mit okkulten Elementen
duchsetzte,  farbenprächtige
Geschichten vor exotischem Hintergrund,
was offenbar als "Heroic Fantasy"
oder  „Sword and Sorcery“
bezeichnet wurde.




Später brachte dann der Pabel Verlag
weitere Geschichten um andere Helden heraus.
Und es begann ein ellenlanger Streit unter
Puristen, was den nun eigentlich
der echte, einzige und einzigartige
R.E. Howard war.




Zwischenzeitlich hatten Dino de Laurentiis
 und Arnold Schwarzenegger sich der Sache angenommen und
mit den Conan Verfilmungen wurde
nicht nur die "steyrische Eiche" zum Weltstar
sondern auch Robert E. Howard wurde,
weit über den Kreis der Fantasyfans hinaus, berühmt.