Samstag, 25. Mai 2013

Défendez - vous Mesdames



Eins der ersten Selbstverteidigungsbücher
für das zarte Geschlecht,
erschienen um 1907.




Aber auch in den 1920ern...




...den 30er und 40er Jahren...





... wurden fleissig, Hiebe, Tritte,
Hebel- und Würgegriffe und Würfe trainiert.




Eine Tendenz, die sich auch im Comicgenre
niederschlug.





Hier variiert Miss Dolores Marlins...




 ... die Begegnung von Rotkäppchen mit dem Wolf.




Und einmal mehr Honor Blackman,
je nach Quelle Danträgerin in Judo, Jiu-Jitsu,
Karate oder Kempo. einmal beim Training...




... und hier bei der praktischen
Anwendung des Gelernten
im Strassenkampf.

Freitag, 24. Mai 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013

Carl Lindeberg - Der Schatz im Silbersee



Carl Lindebergs Deckelbild
für
"Der Schatz im Silbersee" von 1913, das leicht variiert,
mehrere Jahrzehnte immer wieder verwendet wurde.
In der Schweiz wurde Lindebergs Werk vor allem
durch das Sammelbilderalbum der
Firma Tobler bekannt...




Ernst Waelti  schreibt dazu :


"Als ich  in den Jahren 1950 -1953 die  Schule
in der Länggasse in Bern besuchte, lag unser Schulhaus
in der Nähe der Tobler Schokoladenfabrik.
Um diese Zeit geschah es, dass die Firma ältere Sammelbilder
gratis an die Kinder verteilte.
Es handelte sich um die Karl May Bilder von Carl Lindeberg.
Ich habe die Bilder von damals behalten.
 In den siebziger Jahren suchte ich nach den restlichen
Bildern und fand in einem Antiquariat das vollständige Tobleralbum."





Das Karl May- Album von Tobler erschien 1938
und beinhaltet 25 Geschichten.
 Je zwei Seiten mit zusammen 6 Bildern bilden eine Serie. 





Tobler war aber längst nicht der einzige Sammelbilderverlag, der
 Lindebergs Bildserien veröffentlichte.
Dazu nocheinmal Ernst Waelti:
"Später kaufte das Steinfelsalbum dazu, weil ich fand, dass die Bilder
 vom gleichen Künstler sein müssten. Der Name Lindeberg wird aber
 in diesem Album nirgends erwähnt.





Später fand ich noch die beiden 
Champignon Camembert Alben und realisierte, dass Tobler längst 
nicht alle Sammelbilder von Lindeberg herausgegeben hatte." 




"Dass Carl Lindeberg die Deckelbilder 
der Karl May Radebeul Bände geliefert 
hatte, wusste ich, aber über den 
Künstler war fast nichts zu finden. 
Heute hat sich das geändert. "





Bild Nr. 4 ist eindeutig auf Lindebergs Deckelbilder 
verschiedener "Schatz im Silbersee" Ausgaben
zurückzuführen...




Hier die Version von 1922 und 
die der Volksausgabe von 1935



... während Bild Nr. 5  wohl Pate für 
Lindebergs neues  Deckelbild gestanden sein dürfte... 




... und ebenso für die von unbekannter Hand
überarbeitete Version der Taschenbuchausgabe.



Der "Schatz im Silbersee" wurde, wenn auch
stark abgeändert im Jahre 1962  als Vorlage
für den ersten einer langen Reihe von Karl May Filmen
verwendet.





Meiner Ansicht nach, ist
es die beste Karl May Verfilmung geblieben,

Mittwoch, 22. Mai 2013

A tribute to Ray Harryhausen





“Ohne Ray Harryhausen hätte es vermutlich 
nie Star Wars gegeben.” – George Lucas

Er war bis zum Aufkommen der Computeranimation 
der ungekrönte, aber unbestritten König
der Filmanimation in der "stop -motion" Technik.
Er war der grosse Maestro in 
Er war ein Einmann-Betrieb und ein Einmann-Genre.

Raymond Frederick „Ray“ Harryhausen 
29. Juni 1920 - 7. Mai 2013



The Lord of the Rings ist mein “Ray Harryhausen Film”. 
Peter Jackson

Ray Harryhausens Einfluss auf 
das spätere Filmschaffen war enorm. 
Zu den vielleicht berühmtesten Namen, 
die er mit seiner Arbeit  massgeblich beeinflusste, gehören
 Steven Spielberg, James Cameron, Peter Jackson,
 George Lucas, John Landis
und viele mehr.



"Ohne ihn wären wir nicht, wer sind" -  James Cameron




Vor allem seine Filme um Sindbad, den Seefahrer
The 7th Voyage of Sinbad (1958)




The Golden Voyage of Sinbad (1974)




 ... und um Jason and the Argonauts (1963)
machten seine Trickkünste weltberühmt.





Für seine Szenarios fertigte er meist ausserordentlich
 detaillierte Zeichnungen an.




Aber schon früher hatte er bei einer ganzen Reihe
von Filmen mitgewirkt,
die vor allem wegen der 
Tricktechnik noch heute berühmt sind.




So etwa 1953: Panik in New York  (The Beast from 20,000 Fathoms)
Ein Film in dessen Folge ein ganzes Genre entstand.




Er zeichnete für den Riesenkraken in
 Das Grauen aus der Tiefe (It Came from Beneath the Sea)
1955, verantwortlich...




 ... für das Ufo in...




Earth vs. the Flying Saucers, 1956...



... und 1957 für 
 Die Bestie aus dem Weltenraum
 (20 Million Miles to Earth)
mit dem spektakulären Elefantenkampf.







1960: Herr der drei Welten (The 3 Worlds of Gulliver)





Er schuf  1961 die Riesenkrabben, Riesenbienen
 und das Phorusrhacos genannte Riesenhuhn in 
 Die geheimnisvolle Insel (Mysterious Island)
nach Jules Verne...




... 1964: Die Insektenrasse der Seleniten in
 First Men in the Moon (Die erste Fahrt zum Mond) ...



... und 1966 fast alles ausser Raquel Welch in
Eine Million Jahre vor unserer Zeit (One Million Years B.C.)




1969: Gwangis Rache (The Valley of Gwangi) ...


... eine Hommage an sein großes Vorbild Willis O’Brien,
der  jahrelang vergeblich versucht hatte den Stoff zu verfilmen. 



1981 folgte  Kampf der Titanen (Clash of the Titans)
Der Film richtete mit der grossen Kelle an.
Das Budget betrug immerhin 15 Millionen Dollar, 
die meisten anderen Filme Harryhausens waren
um ein vielfaches billiger. 
 Nebst Harry Hamlin  als 
Perseus spielten eine ganze Reihe
illustrer Stars mit, so  Burgess Meredith (als Ammon),
 Maggie Smith (als Thetis), Ursula Andress (als Aphrodite),
 Claire Bloom (als Hera) und 
 Laurence Olivier (als Zeus).

Harryhausen gelangen ein paar eindrückliche Monster,
aber ansonsten fehlte dem Film irgendwie die Magie seiner
Vorgänger.



Es sollte einer der letzten grossen Filme mit
der slow motion Technik sein.
Fortan übernahm die Computeranimation das Szepter...



Im Verlauf seines Lebens gewann Harryhausen jede Menge
Auszeichnungen und Preise, darunter einen Ehren Oscar.
Ray Harryhausen verstarb am 7. Mai 2013 in London.
 R.I.P.

Mehr über ihn und sein Werk,
 findet sich auf seiner Website.

Dienstag, 21. Mai 2013

Peter Rindisbacher - Indianermaler





Er war der 
allererste Indianermaler überhaupt :





Der Schweizer Peter Rindisbacher, der  am
12. April 1806 im Luchsmattli, Eggiwil 
 im Emmental geboren wurde.







Mit seiner Familie und weiteren 180 Auswanderern
 aus dem Kanton Bern
 reiste er 1821 nach Kanada 
ins Red River Valley.



Peter Rindisbacher zeichnete unentwegt. Auf der 79-tägigen 
Seereise und dem beschwerlichen Weg weiter
 nach Westen. Der 16-jährige "Boy Artist" konnte seine 
Zeichnungen gegen überlebens-
wichtige Esswaren und Pelze eintauschen
und sicherte so das Ueberleben der ganzen
Auswanderergruppe.







Die Ojibwa-Indinaner meinten, er
besitze eine Zaubergabe und verehrten
 ihn dementsprechend.






Er schuf  ungezählte Zeichnungen und Aquarelle 
über die  Indianer,und die Metis die
 entlang des Red River Trails lebten, 
machte Studien über die 
 die Tierwelt in Nord-Central Kanada und
im mittleren Westen der USA.

Er hinterliess an die 124 Bilder, ein
 historisches Zeitdokument 
von unschätzbarem Wert.





1829 siedelte Peter Rindisbacher nach 
St. Louis über, wo er 1834 unter 
unbekannten Umständen starb.



Seine Arbeiten gerieten lange in Vergessenheit 
 Erst um 1930 wurde sein Werk wieder neu entdeckt.