Freitag, 25. Dezember 2015

Joyeux Noel



Ein paar Titelbilder
der Zeitschriften "Tintin",...

















"Pilote"


"Pif" 





und "Spirou" ...





... die nostalgische
Erinnerungen an die
weihnächtliche Stimmung
in den 1950er und
frühen 60er Jahre
wachrufen.




Und an rund vierzig goldene Jahre
franco-belgischer Comicgeschichte.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Die schönsten Weihnachtsfilme


Ein schönes Bildchen von
Jürgen "Geier" Speh 
zur Einstimmung.


Neben den prächtigen Weihnachts- Vierteilern
die das ZDF lange Jahre zur Adventszeit
zeigte, gab und  gibt es eine Reihe
von klassischen "Weihnachtsfilmen",
Filmen also, die zur Festtagszeit
fast alljährlich im Programm stehen.
Allerdings haben sich auch da "neuere" Filme
in den Vordergrund geschoben ...





So etwa auch Actionfilme wie
 “ Die Hard 2: Die Harder”
aus dem Jahr 1990. mit Bruce Willis in der Rolle
des Polizisten John McClane im weihnächtlichen
Schneegestöber.




Oder "The Long Kiss Goodnight"
mit Geena Davis und Samuel L.Jackson,
Filme, die allerdings, abgesehen
von der Tatsache, dass sie
zur Weihnachtszeit spielen,
eigentlich wenig zu besinnlicher
Weihnachtsstimmung
beitragen.





Dasselbe gilt auch für
Kevin – Allein zu Haus
(Home Alone) mit
Macaulay Culkin,
 aus dem Jahr 1990,...





Eher noch an Weihnachten
orientiert ist
“ The Polar Express”,
2004, ein computeranimierter
Kinderfilm von  Robert Zemeckis.
Dann gibt es eine
zunehmend länger werdende
Reihe mehr oder minder lustiger
US Komödien, von
 denen mich aber keine
so recht begeistern kann.

Aeltere, langjährige, treue Begleiter
rutschen unterdessen
langsam auf die hinteren
Plätze, oder geraten
 ganz in Vergessenheit.

Ganz weit oben auf meiner
persönlichen  Liste steht 
selbstredend:





"It's a Wonderful Life"
von Frank Capra aus dem Jahre 1946.
Da noch in scharzweiss gedreht,
wird der Film heute
leider immer weniger
im Fernsehen gezeugt,





Dicht gefolgt von
"Miracle on 34th Street"
(Das Wunder von Manhattan)

Mittlerweile ist das Remake
mit Richard Attenborough von
1994 wohl bekannter. Das Original  aus dem
Jahre 1947 gilt aber immer noch
der amerikanische Weihnachtsklassiker.
 Hauptdarsteller Edmund
Gwenn erhielt für seinen kauzigen
alten Mann, der darauf besteht,
der Weihnachtsmann zu sein, den Oscar.






Vater Parker  (Darren McGavin) und
 seine sagenhafte “Leg Lamp”...



... der kleine Ralphie und sein
 sehnlichster Wunsch; eine
Red Ryder BB Rifle 
mit eingebautem Kompass,


Ein Genuss ganz besonderer Art
ist mir immer noch
"A Christmas Story"
von 1983.






Charles Dickens "A Christmas Carol"
gab und gibts
in verschiedensten Fassungen.
Der Film von 1951 weckt am
meisten nostalgische Gefühle.
weil er mir eben von
Kindsbeinen an bekannt war.




"Der kleine Lord"
nervt zwar manchmal
ein wenig, aber Alec Guiness
macht den Film immer
noch sehenswert.





"Drei Nüsse für Aschenbrödel"
aus dem Jahr 1973 ist
 einer der beliebtesten
deutsch-tschechischen Märchenfilme
überhaupt.
Eigentlich sollte er im Sommer
gedreht werden.
Regisseur Vaclac Vorlicek
liess die Geschichte zu einem
Wintermärchen umschreiben
Drehbuchautor Frantisek
 Pavlicek stand auf der
"schwarzen Liste" des damaligen
Regimes, weshalb im Abspann
ein anderer Name genannt wird.
Der Film wurde zum besten
tschechischen Märchenfilm
des 20. Jahrhunderts gewählt.





Libuse Safrankova
wurde zum Star einer ganzen Reihe
weiterer, hervorragender
tschechischer Märchenproduktionen.






Auf die Sissi - Trilogie" war ich
in jungen Jahren allergisch.
Mittlerweile haben Sissi und Franzl
auch mich weichgekocht.
"Sissi"
"Franzl"
"Sissi"
"Franzl"
etc
Auf einen anderen Film mit Romy Schneider,
der früher auch im Weihnachtsprogramm
zu sehen war ...





"Robinson darf nicht sterben"
warte ich leider seit Jahren vergeblich.






Kinder aus den Armenvierteln
 Londons organisieren Hilfe
für Daniel Defoe (1660–1731),
 den betagten und in Not
geratenen Autor ihres
 Lieblingsbuchs "Robinson Crusoe




Zwei TV Produktionen
gehören mittlerweile
ebenfalls zum Standardrepertoire:
"Weihnachten bei Hoppenstedts"

Das  Original stammte aus dem Jahre 1978.
Die von Loriot  überarbeitete Episode
wurde das erste mal am 29. Juli 1997 gezeigt
und war bald so bekannt wie
 Freddie Frintons Sketch
"A Dinner for One”zu Silvester,






“Alle Jahre wieder”
Weihnachten  in der Familie Heinz Becker
von  und mit Gerd Dudenhöffer,
wurde ebenso  zum Evergreen.






Dann gabs noch
Weihnachten im Wilden Westen
"The Three Godfathers"
mit John Wayne,...
nicht ganz so mein Ding...
Jedenfalls. wenn einer
der obengenannten Filme
im diesjährigen Programm
auftaucht...ein Blick lohnt sich.


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Wimoweh - The Lion Sleeps Tonight




Heute ist das Lied wohl den meisten
 Leuten durch die Disney
Produktion “The Lion King” bekannt.




Komponiert wurde es ursprünglich unter
 dem Titel “Mbube”von Solomon Linda 
genannt Solomon Ntsele (1909 - 1962), einem
 südafrikanischen Zulu-Musiker, ...




... der die Rechte daran 
offenbar für ein Trinkgeld
an eine südafrikanische 
Plattenfirma abgab.

Bereits in den 1940er und
 50er Jahren mehrmals 
ein Hit, ...




... wurde es durch Pete
 Seeger  als “Wimoweh”
vom falschverstandenen
 Zulu-Wort „Uyimbube“ 
(„er ist ein Löwe“) in der 
amerikanischen Folkszene bekannt.




Allgemein wurde es für ein
 südafrikanisches Volkslied gehalten, 
Seeger erfuhr aber dann von
 Solomon Lindas Urheberschaft
und überwies ihm etwas Geld.




Insgesamt gibt es an die 150 
Coverversionen, darunter vom
Kingston Trio oder Miriam Makeba.






Am berühmtesten war lange
 Zeit die Version der “Tokens"




“ The Lion Sleeps Tonight”
1962 ein Riesenhit.






Es gab verschiedene Instrumentalversionen,
so die von Bert Kaempfert.




Immer neue Versionen erschienen.




Die Bekanntheit des Liedes 
rief die Erben von Solomon 
Linda auf den Plan, der 
selbst 1962, völlig verarmt,
verstorben war. 





Das führte zu
langen Streitereien um Urheber-
und Verwertungsrechte,
die Justizgeschichte schreiben sollten und 
 die erst nach der Jahrtausendwende 
ihr Ende hatten.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Montag, 21. Dezember 2015

“Die Schiffbrüchigen der Zeit” (Les Naufragés du temps)








 “Die Schiffbrüchigen der Zeit”
 (Les Naufragés du temps)
 ist eine französische 
Science-Fiction-Comicserie 
und eine Hommage an 
den ersten Band von ...




von Jules Verne der im Original 
*Les Naufragés de l'Air"
 (Die Schiffbrüchigen des Luftmeeres) heisst.




Die ersten neun Seiten von “Die Schiffbrüchigen
 der Zeit” von Zeichner Paul Gillon
 und Autor Jean-Claude Forest. 
erschienen 1964 in dem kurzlebigen 
Magazin Chouchou (1964–1965), 
wurden aber in einschlägigen Postillen 
immer wieder zitiert und der Comic
 galt in Insiderkreisen bald als
hochgepriesener, legendärer “Geheimtipp”.




In der Zwischenzeit machte Jean Claude Forests
"Barbarella" das Rennen...



... und wurde gar verfilmt.




Paul Gillon
 ( 11. Mai 1926 - 21. Mai 2011 )
war ein Altmeister unter 
den französischen Zeichnern.
Er arbeitete für Zeitungen  wie 
Samedi Soir, France Dimanche.
France Soir und für Comiczeitschriften
 wie  Vaillant und das
Journal de Mickey .
“Die Schiffbrüchigen der Zeit” dürfte international
 sein bekanntestes Werk sein.





Erst zehn Jahre später wurden 
die “Die Schiffbrüchigen
 der Zeit”  in der Zeitung 
“France Soir” fortgesetzt. 

Dem  gloriosen Nimbus, den die neun bislang 
veröffentlichten Seiten
erlangt hatten, mochte Gillon 
allerdings, trotz herausragender zeichnerischer 
Qualität, nicht mehr gerecht zu werden. Als er
die Serie dann ab 1977  als alleinverfasser 
im Comicmagazin “Métal Hurlant
weiterführte, wirkte sie bereits 
etwas “altbacken”.




Moebius hatte inzwischen
 neue Massstäbe gesetzt, 
was SF im Comic anbelangte. 



Deutsch wurde die Serie in 
der Heftreihe "Topix - Comics 
der Spitzenklasse "des Bastei 
Verlags ...


.. teilweise gekürzt und, was die Nacktszenen
 betraf, für “die reifere Jugend bearbeitet, ab 
1977 in Deutschland verlegt. 




Zwischen 1988 und 1991 veröffentlichte 
der Carlsen Verlag
 die Serie vollständig